Sparzinsen Vergleich für Österreich
Zinsen Vergleich im Oktober 2014

Wer über ein normales Sparkonto verfügt, wird durch die aktuelle Niedrigzins-Politik der Europäischen Zentralbank mit niedrigen Zinsen abgestraft. Besser bedient ist man mit einem Tagesgeld- oder einem Fixgeld-Konto. Generell gilt, dass österreichische Direktbanken ihren Kunden höhere Zinssätze gewähren als Filialbanken. Um maximale Zinserträge zu erwirtschaften, sollte man sich mehrere Konten anlegen und bei wechselnden Zinssätzen Geld auf die Konten transferieren, die die jeweils höheren Zinssätze bieten. Grundlage des folgenden Zins- und Banken-Vergleichs ist https://www.zinsen-vergleichen.at/ (Stand: 2. Oktober 2014)

Beste Tagesgeld-Konten für täglich fälliges Sparen

Alle Tagesgeld-Konten sind mit der gesetzlichen Einlagen-Sicherung von maximal 100000 Euro pro Privatperson abgesichert. Den höchsten Zinssatz bietet die Renault Bank direkt (1,4 %). Eine Mindesteinlage ist dort nicht erforderlich. Sie schreibt die Zinserträge am Ende jeden Monats gut, sodass der Sparer auch bald von den Zinseszinsen profitiert. Zweitbestes Kreditinstitut mit einem Zinssatz von 1,2 % ist die Santander Consumer Bank Österreich. Beim Santander „BestFlex Konto“ ist keine Mindesteinlage nötig. Die Zinsgutschrift erfolgt monatlich. Auf Platz 3 befindet sich die direktanlage.at AG, die zur deutschen DAB Bank gehört. Sie bietet ihren Tagesgeld-Kunden auf das „Online TopZins Konto“ 1,2 % auf Einlagen von mindestens 2500 Euro. Mit 1,1 % verzinst die türkische DenizBank AG Tagesgeld-Konten ab 1000 Euro.

Beste Fixgeld-Konten für gebundene Spareinlagen (z. B. 60 Monate Laufzeit)

Wer sein Geld mehrere Jahre entbehren kann, hat mit einem Festgeldkonto die bessere Wahl getroffen. Grundsätzlich gilt: Je länger die Laufzeit, desto attraktiver der gewährte Zinssatz. Die besten Zinssätze bietet Lendico: 3,36 % bei einer Mindesteinlage von 5001 Euro und 3,18 % bei mindestens 25 Euro. Lendico bietet alternative Anlagen (private Kredit-Projekte). Da das Unternehmen keine Bank ist, sind diese Transaktionen nicht von der gesetzlichen Einlagensicherung gedeckt. Lendico berechnet 1 % Gebühr auf die monatlichen Rückzahlungen. Konten mit dem höheren Lendico Zinssatz sind insbesondere für Großanleger lukrativ. Konten mit 3,18 % Zinssatz sind für Kleinanleger gut geeignet. Die Finanz-Tochter der österreichischen Supermarkt-Kette SPAR, die SPAR anlage.at, bietet 2,40 % auf Geldbeträge von mindestens 1000 Euro. Wer dort ein Konto online eröffnet, investiert in kurz- und mittelfristige Unternehmensanleihen, für die allein der Konzern haftet. Der Sparer kann jederzeit über sein angelegtes Geld verfügen und sein Konto vorzeitig kündigen. Aber Obacht, bei beiden Angeboten gibt es keine Einlagensicherung und ein Total- bzw. Teilausfall des Kapitals kann passieren. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte und für den die Einlagensicherung sehr wichtig ist, der sollte sich woanders umsehen. Etwas weniger attraktiv auf den ersten Blick, aber dafür sicherer ist die Geldanlage bei der türkischen DenizBank: Wer mindestens 1000 Euro einzahlt, kann mit einem Zinssatz von 2,10 % rechnen. Großanleger bis 1 Million Euro sind dort ebenfalls gut aufgehoben.

 

Fazit zum Zinsen Vergleich im Oktober 2014

Für Sparer, die flexibel bleiben möchten, eignen sich täglich fällige Anlageformen besser: Ihr Geld ist wegen der gesetzlichen Einlagensicherung bei der Bank sicher aufgehoben und sie erhalten dort mehr Zinsen als auf die üblichen Sparkonten mit gesetzlicher Kündigungsfrist. Bei den Tagesgeldkonten ist die Renault Bank wegen ihrer monatlichen Zinsgutschriften die beste Lösung. Für Kunden, die „klein anfangen“ möchten und dennoch täglich an ihr Geld kommen wollen, ist ein täglich fälliges Konto bei der DenizBank gut geeignet. Wer sein Geld fünf Jahre lang sicher anlegen möchte, ist bei der DenizBank ebenfalls an der richtigen Adresse. Das gilt auch für Großanleger.

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