Sparzinsen Vergleich für Österreich
Sparzinsen Vergleich für März 2016

Ein regelmäßiger Vergleich anfallender Zinsen ist unumgänglich, um das beste aus seinen Finanzprodukten herauszuholen. Bei der Vielzahl an Angeboten ist es allerdings nicht immer leicht, alle Angebote zu durchsteigen. Die wichtigsten Angebote im März werden deshalb hier verglichen und dargestellt.

Auch im März gilt der Grundsatz, dass Direktbanken mehr Zinsen zahlen als Filialbanken. Das gilt beim täglich fälligen Sparen noch mal mehr als bei gebundenen Einlagen. So können Neukunden mit dem TopZins Konto der Hellobank 1,3 % Zinsen rausholen. Wer Einlagen von mehr als 500.000 € machen möchte, ist mit dem MoneYou AT Tagesgeld besser dran, da der Zinssatz der Hellobank nur für Einlagen bis zu 500.000 € gilt. MoneYou zahlt 1,1 % Zinsen für bis zu 1 Mio. € Einlagenhöhe. Die Sicherung erfolgt hier nach niederlänischem Recht. Bei der Hellobank nach österreichischem. In jedem Fall sind auf Grund des einheitlichen europäischen Rechtsrahmens Einlagen bis zu 100.000 € bei beiden sicher.

Das Renault Bank direkt AT Tagesgeld landet mit 0,8 % Zinsen (Mindesteinlage 1€, Höchsteinlage 1 Mio. €) auf Platz drei hinsichtlich der Zinsen. Dicht gefolgt vom Santander Österreich BestFlex, das 0,7 % bietet aber nur bis zu 100.000 € entgegennimmt.

0,65 % zahlen das Online Sparen der Denzel Bank sowie das Direktsparen Flexibel der Porsche Bank. Porsche verlangt mindestens 100.000 € als Einlage, die Denzel Bank setzt diese Grenze bei 1 € an. Hier werden allerdings nur bis zu 300.000 € angenommen. Bei Porsche 1 Mio. €. Alle drei sichern nach österreichischem Recht ab.

Die nächste Zinsstufe liegt bei 0,6 % und wird vom Tagesgeld der DenizBank und dem Einlagekonto der Autobank bedient. Beide Banken akzeptieren Einlagen bis zu 500.000 €. Die DenizBank verlangt mindestens 1.000 € als Einlage. Hierauf verzichtet die Autobank.

0,5 % Zinsen sind beim Vakifbank AT Tagesgeld und dem Livebank Tagesgeld möglich. Beide setzen die Höchstgrenze bei Einlagen von 500.000 €.

Die höchsten Zinsen bei den Filialbanken sind mit dem WEBsparen der Spardabank Audtria Nord eG möglich. Hier wird für Einlagen zwischen 1 € und 1 Mio. € 0,425 % Zinsen gezahlt. Das Konto wird allerdings nur online geführt.

Damit befindet sich die Spardabank allerdings über den Zinssätzen von Sparprofi, der ING Diba, dem Zinsmax Konto der easybank und dem Extrakonto von bankdirekt.at. Diese zahlen alle 0,4 % Zinsen. Hierbei sticht vor allem die easybank heraus, die Einlagen bis zu 1 Milliarden (!) € akzeptiert.

Die Zinsen hier liegen nicht weit über der ErfolgsCard der Bank Austria. Hier werden 0,37 % Zinsen gezahlt, wenn die Einlage mindestens 70.000 € beträgt.

Die geringsten Zinsen liegen bei 0,05 % (Spardabank) und 0,63 % (Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien).

Fazit:
Wenn möglich sollte auf die Neukundenangebote der Direktbanken zurückgegriffen werden (1,3 % bei der Hellobank und 1,1 % bei MoneYou AT), da hier die Zinsen wesentlich höher sind als bei den Filialbanken (0,05 % bei der Spardabank und 0,63 % bei der Raiffeisenlandesbank).

About

No comments yet Categories: News

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.