Sparzinsen Vergleich für Österreich
Sparzinsen Vergleich Dezember 2015

Anleger dürften in diesem Monat vor allem über die vergleichsweise gute Zinslage im Bereich der kurzfristigen Kapitalanlagen – speziell im Bereich der Tagesgeldkonten – erfreut sein. Denn hier erhalten Anleger im Vergleich zu Festgeldanlagen mit nur geringer Laufzeit einen relativ ertragreichen Zinssatz, der sich in jedem Fall oberhalb der Ein-Prozent-Marke bewegt. Die Zinslage insgesamt bei den österreichischen Geschäftsbanken bleibt jedoch auch im Dezember 2015 aufgrund der Niedrigzinspolitik der EZB angespannt. Jedoch lassen sich hier und da vereinzelt ein paar gute Angebote ausfindig machen, die wir in einem unabhängigen Vergleich für Sie ausfindig gemacht haben. Der Vergleich soll dazu dienen, die derzeitig lukrativsten Angebote im Bereich der Tages- und Festgeldkonten aufzulisten. Innerhalb der folgenden Abschnitte soll daher zuerst auf Austrias beste Tagesgeldkonten eingegangen werden, sowie sollen im Anschluss die Festgeldkonten mit den aktuell besten Zinsen miteinander verglichen werden.

Wo sich kurzfristiges Sparen in diesem Monat in Austria besonders lohnt: österreichische Tagesgeldkonten im Dezember auf dem Prüfstand

Bei den Tagesgeldkonten hatte in diesem Monat vor allem die Hellobank Austria die Nase vorn – hier werden dem Anleger bei Anlagesummen zwischen 2.500 und 50.000 Euro sehr gute 1,200 Prozent Tagesgeldzinsen gezahlt, das Kapital ist zudem durch die österreichische Einlagensicherung vor Verlust geschützt. Auf Platz 2 in unserem unabhängigen Vergleich konnte sich die Santander Consumer Bank mit ebenfalls sehr guten 1,150 Prozent Zins einreihen – Mindestanlage hier jedoch nur 1,00 Euro und auch hier ist das Kapital durch die österreichische Einlagensicherung gesichert. Den dritten Rang erreichte bei den Tagesgeldkonten die niederländische Moneyou mit 1,100 Prozent Tagesgeldzins – das Kapital wird bereits ab dem ersten Euro durch die niederländische Einlagensicherung vor Verlust geschützt.

Aktuelle Zinslage bei den Festgeldkonten: wo lauern derzeit Österreichs lukrativste Festgeldanlage-Möglichkeiten?

Weitaus höhere Zinssätze lassen sich auch in diesem Monat wieder bei den festgebundenen Geldanlagen erzielen. Hier haben wir die besten Angebote bei den 12-monatigen, den 24-monatigen sowie bei den 60-monatigen Langzeitanlagen herausgesucht.

Bei einer Anlagedauer von mindestens 12 Monaten wurde das Feld zum einen von der französischen Crédit Agricole sowie zum anderen von der tschechischen J&T Banka a.s. angeführt. Bei beiden Banken werden den Anlegern ab 5.000 bzw. ab 10.000 Euro Mindestanlagesumme jeweils 1,600 Prozent Festgeldzinsen gezahlt – nur die französische Crédit Agricole bietet jedoch eine ganzheitliche Einlagensicherung zum Produkt.

Ähnlich sieht die Lage bei den 24-monatigen Festgeldanlagen aus – hier behauptet sich jedoch die tschechische J&T Banka a.s. gegenüber ihrer französischen Konkurrenz. Denn mit satten 1,800 Prozent Festgeldzins dominiert hier die J&T Banka a.s. – es müssen für den Erhalt des Zinssatzes jedoch mindestens 10.000 Euro fest angelegt werden. Dicht dahinter: die französische Crédit Agricole, mit auch sehr guten 1,700 Prozent Festgeldzins und der dazu angebotenen, französischen Einlagensicherung.

Bei den Langzeitanlagen ab 60 Monaten Laufzeit konnte mit weitem Abstand ebenfalls die J&T Banka a.s. mit lukrativen 2,150 Prozent Zinsen das beste Angebot auf dem österreichischen Festgeldanlage-Markt liefern – auch hier gelten die gleichen Bedingungen wie bei den übrigen Angeboten dieser Bank.

Fazit zu den aktuellen Sparmöglichkeiten bei österreichischen Geschäftsbanken

Bei den festgebundenen Langzeitanlagen bietet die tschechische J&T Banka a.s. in diesem Monat eindeutig die besten Angebote – sollte man sich für kurzfristige und flexible Kurzzeitanlagen in Form von Tagesgeldkonten entscheiden, ist die einheimische Hellobank Austria die beste Wahl.

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