Sparzinsen Vergleich für Österreich
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Sparzinsen für den aktuellen Monat Dezember 2016

Wie unser Zinsvergleich für den Monat Januar zeigt, bewegen sich die Zinsen für Sparer und Anleger auch in diesem Monat auf einem stabilen Niveau, wobei es keine Veränderungen bei den Top-Tagesgeldzinsen gibt. Mehr als 1,000 % Zinsen bei Tagesgeldern sind auch im Januar für Sparer nicht zu erreichen. Anders sieht es bei längerfristigen Veranlagungen aus, bei denen Anleger bei entsprechend hoher Mindesteinlage Zinssätze in einer Höhe von bis zu 2,700 % erhalten können.

Tagesgelder

ING DiBa Direktbank Austria
Wie schon in den Vormonaten, so gewährt auch in diesem Monat die ING DiBa mit ihrem Produkt „Direkt Sparen“ die höchsten Zinsen auf Tagesgelder. Die Zinsen belaufen sich auf 1,000 % mit einer Mindesteinlage von 1,00 Euro und einer maximalen Einlage von 50.000,00 Euro.

MoneYou Bank
Die MoneYou Bank bietet mit einer Verzinsung von 0,800 % bei einer Mindesteinlage von 1,00 Euro ebenfalls ein sehr attraktives Angebot. Die maximale Einlage beläuft sich auf 50.000,00 Euro und die Einlagen sind bis zu einem Betrag von 100.000,00 Euro abgesichert.

Renault Bank
Platz 3 sichert sich in diesem Monat die Renault Bank mit ihrem sehr guten Zinssatz von 0,700 % auf Tagesgelder. Die Mindesteinlage beträgt auch hier 1,00 Euro und aufgrund der Tatsache, dass die Renault Bank relativ neu am österreichischen Markt ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Zinsen auch in Zukunft auf einem hohen Niveau bleiben werden.

Längerfristige Veranlagung

WeltSparen
Die besten Angebote für längerfristige Veranlagung finden sich mit großem Vorsprung bei WeltSparen. Ab einer Mindesteinlage von 5.000,00 Euro kann bei einer längerfristigen Bindung eine sehr gute Verzinsung erreicht werden.
So erhalten Anleger für eine Bindung von 60 Monaten aktuell bis zu 2,700 % Zinsen. Bei einer Laufzeit von nur 24 Monaten können noch immer bis zu 2,500 % Zinsen lukriert werden. Bei diesen Angeboten gilt es jedoch zu beachten, dass bei vorzeitiger Entnahme der Zinssatz auf 0,000 % sinkt

Spar-Anlage.at
Für langfristige Anleger empfiehlt sich auch Spar-Anlage.at. Sie bietet ihre Kunden bei einer Mindesteinlage von 1.000,00 Euro für 24 Monate einen Zinssatz 1,400 %. Mit steigender Laufzeit erhöht sich hierbei auch der Zinssatz und so bekommen Kunden bei einer Bindung von 60 Monaten sogar einen Zinssatz von 1,750 %.

Deniz Bank
Ab einer Veranlagungssumme von 1.000,00 Euro erhalten Kunden der Deniz Bank 1,350 % Zinsen bei einer Laufzeit von 48 Monaten. Die Einlagen sind dabei bis zu einer Summe von 100.000,00 Euro durch die Einlagensicherung abgesichert.

Fazit
Auch wenn es in diesem Monat keine überragenden neuen Top-Angebote gibt, so lässt sich dennoch feststellen, dass die Zinsen für Spareinlagen zumindest konstant bleiben. Bei Tagesgeld kann die ING DiBa ihre Top-Position weiterhin halten. Bei Langzeitanlagen findet der Sparer bei WeltSparen die mit Abstand besten Angebote.

Sparzinsen im Juli 2016 in Österreich

Aktuelle Informationen über Sparzinsen im Juli in Österreich

Zur Zeit gibt es eine interessante Zinslandschaft. Bedingt durch die niedrige Inflationsrate im europäischen Raum ist auch die Zinspolitik bei relativ niedrigen Zinsen. Anleger können sich aber dennoch über einige Geldinstitute freuen, die ein höheres Zinsniveau aufweisen können und bei denen sich Anlagen dementsprechend lohnen bzw. zumindest keine Minderung des Ersparten ergeben. Diese Banken für österreichische Anleger werden nun vorgestellt:

Täglich fällige Anlagen

Bei den täglich fälligen Anlagen gibt es einige attraktive Angebote auf den Finanzmärkten. Das allgemeine Zinsniveau liegt meist zwischen 0,10 % Zinsen p.a. und 1,00 % Zinsen p.a.
Täglich fällige Anlagen schützen durch die sofortige Verfügbarkeit des Geldes maximal die wichtige Liquidität.

MoneYou Bank
Die MoneYou Bank bietet eine sichere Anlage mit täglich fälligem Geld. Die Zinsen sind vergleichsweise hoch mit 1,10 % Zinsen pro Jahr. Geschützt sind Anlagen durch den niederländischen Einlagensicherungsfond. Das Geld ist jederzeit und 24 Stunden am Tag verfügbar. Die Zinszahlung erfolgt vierteljährlich. Ein Kunde kann bei dieser Bank bis zu 1.000.000 € als Tagesgeld anlegen, es gibt keine Mindesteinlage. Die Kontoeröffnung und die Kontoführung ist kostenlos. Die Bank bietet sicheres Online-Banking an.

Hellobank Österreich
Bei der Hellobank gibt es für neue Privatkunden ein Topzins Konto mit insgesamt 1,05 % Zinsen pro Jahr. Die Zinsen sind für 6 Monate garantiert. Das Geld ist täglich fällig. Die Einlagenhöhe muss zwischen mindestens 2.500 € und maximal 50.000 € liegen. Sowohl Kontoeröffnung, Kontoführung als auch Kontoschließung sind kostenlos. Das Geld ist durch die Einlagensicherung mit einem Betrag von bis zu 100.000 € geschützt.

Easybank Österreich
Die täglich verfügbare Anlage bei der Easybank Österreich wird mit einem Zinssatz von 1,00 % Zinsen pro Jahr verzinst. Dieser Zinssatz ist mindestens bis zum 30.12.2016 gültig. Maximal können bis zu 1.000.000 € eingezahlt werden. Die Kontoführung und die Kontoschließung sind gratis. Die Nutzung des easy Internetbanking und die Nutzung der easy app sind kostenfrei. Das Geld ist durch den österreichischen Einlagensicherungsfond geschützt.

Gebundene Anlagen
Traditionell erhalten Anleger in gebundenen Anlagen einen höheren Zinssatz. Allerdings ist das Geld über viele Monate oder sogar Jahre gebunden und damit nicht verfügbar.

J&T Banka
Je nach Anlagehorizont werden unterschiedliche Anlagen mit verschiedenen Zinssätzen angeboten. Für eine gebundene Anlage mit 6 Monaten Laufzeit erhalten Kunden einen Zinssatz von 0,30 % Zinsen pro Jahr. Bei einer Anlage mit 9 Monaten Laufzeit sind es 0,45 % Zinsen pro Jahr. Eine Anlage mit Laufzeit von 1 Jahr wird mit 0,90 % verzinst. Anlagen mit Laufzeiten zwischen 2 und 4 Jahren erhalten einen Zinssatz von 1,00 % Zinsen pro Jahr. Laufzeiten zwischen 5 und 10 Jahren werden mit 1,10 % Zinsen verzinst.
Bei der J&T Banka beträgt die Mindesteinlage 10.000 € und die Maximaleinlage 100.000 €. Es gibt eine Einlagensicherung für bis zu 100.000 € als Schutz für das angelegte Geld. Es gibt keine Kontoführungsgebühren und der Zinssatz wird über die gesamte Laufzeit garantiert. Zum Ende der Laufzeit wird der gesamte Anlagebetrag und die daraus resultierenden Zinserträge auf das Savedo Konto überwiesen. Für Anleger gibt es bis zu 100 € Festgeldbonus.

November 2015: Der aktuelle Sparzinsen Vergleich

Beim Sparen sollte in regelmäßigen Abständen auf die Zinssätze verschiedenster Banken geachtet und ein Vergleich gezogen werden. Im Folgenden werden deshalb die Zinssätze für täglich fällige Sparzinsen, die im November in Österreich gezahlt werden, vergleichen.

Hierbei fällt zunächst eine recht große Bandbreite an Zinssätzen auf. So zahlt die Sparda Bank bei ihrem Programm WEBSparen mit einem Zinssatz von nur 0,050% zu einer Mindesteinlage von 1€ die geringsten Zinsen, während man für die gleiche Mindesteinlage bei der Santander Bank bereits 1,15% und damit 23-mal so viel erhält. Höhere Sparzinsen zahlt die Spardabank nur, wenn man die Mindesteinlage erhöht. Für 10.000,00€ erhält man 0,175%, für 30.000,00€ dann 0,3% und für 50.000,00€ den immer noch vergleichsweise niedrigen Zinssatz von 0,425%.

Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich bei der Raiffeisenbank Niederösterreich-Wien mit ihrem Online-Sparprogramm: Für eine Mindesteinlage von 1,00€ wird ein Zinssatz von 0,063% gezahlt, bei 50.000,00€ 0,125% und damit nur unwesentlich mehr. Überhaupt ist ein Zinssatz von 0,125% der zu erwartende Wer bei den Filialbanken, denn auch die Bank Austria, BAWAK PSK und die VKB Bank zahlen diesen Zinssatz bei Mindesteinlagen zwischen 1€ und 10.000€. Höhere Zinsen zahlt die VKB Bank erst bei Einlagen von mindestens 50.000,00€ (Zinssatz von 0,175%).

Zinsen über 0,3% erhält man für geringe Spareinlagen ausschließlich bei Direktbanken mit Online-Betrieb. Das Konto sparendirekt.at zahlt für mind. 1,00€ und max. 10.000.000.000,00€ einen immer gleichen Zinssatz von 0,320%. Damit zahlt sparendirekt.at den niedrigsten Zinssatz bei den Direktbanken, der aber immer noch um ein Vielfaches höher liegt als die Sparzinsen, welche die Filialbanken zu einer Einlage von vergleichbarer Höhe zahlen. Das sparprofi.at online Profi Konto zahlt hingegen zu den gleichen Konditionen schon 0,4% Zinsen. Mit einem Ertragskonto bei der Generali Bank hingegen erhält man für Spareinlagen ab 1€ schon einen Zinssatz von 0,450%.

Die nächsthöhere Zinssatzstufe von 0,5% zahlen die easybank AG (Zinsmax Konto, Mindesteinlage 1€), das live Bank Tagesgeldkonto (1.000,00€ Mindesteinlage), das Tagesgeldkonto der Vakif Bank (5.000,00€ Mindesteinlage) und das Hello Bank TopZins-Konto (25.001,00€ Mindesteinlage).

0,6% Zinsen zahlen das Auto Bank AT Einlagenkonto (keine Mindesteinlage notwendig), das bankdirekt.at Extrakonto (Mindesteinlage von 1.000€) und das Deniz Bank Tagesgeld (ebenfalls 1.000€ Mindesteinlage). Mehr zahlt Denzel Bak Onlinesparen mit 0,75%.

Zinsen von 1% erhält man mit HYPOdirekt.at Online-Sparen und dem Renault Bank AT Tagesgeld (je 1€ Mindesteinlage). Noch mehr gibt es nur mit dem moneYOU-AT-Tagesgeld, das 1,1% Zinsen zahlt, dafür erfolgt die Einlagensicherung aber in den Niederlanden und nicht in Österreich. Soviel zahlt das TopZins-Konto der Hello Bank auch, verlangt aber 2500,00€ Mindesteinlage.

Die aktuellen Sparzinsen für Österreich im August 2015

Spitzenreiter mit einem Zinssatz von 1,200 Prozent ist die Bank MoneYou aus den Niederlanden. Hierbei liegt die Sparsumme, also die Summe, die Sie mindestens anlegen müssen, zwischen 1,00€ und maximal 1.000.000,00€. Die Einlagensicherung übernimmt der niederländische Staat bis zu einer Summe von 100.000€. Einen Zinssatz von 1,100% erhalten Sie bei der Hello bank!. Bei dieser Bank liegt die Sparsumme zwischen 2.500,00€ und 25.000,00€, wobei Einlagen der österreichischen Einlagensicherung unterliegen. Noch 1,000 % Zinsen auf Ihre Sparzinsen erhalten Sie bei der Renault Bank direkt, der Yapi Kredi und der Amsterdam Trade Bank. Bei der Renault Bank liegt die Sparsumme zwischen 1,00€ und 10.000.000.000,00€ (10 Mrd.€). Die Einlagensicherung sind durch eine EU-Richtlinie bis 100.000,00€ garantiert und unterliegen konkret der französischen Einlagensicherung.
Einen Zinssatz für täglich abzuhebende Spareinlagen von 0,900% bieten die Santander Consumer Bank und die DenizBank AG. Bei der Santander Bank müssen Sie dafür mindestens 1,00€ und dürfen höchstens 1.000.000,00€ anlegen. Bei der DenizBank AG müssen Sie dafür mindestens 1.000,00€ anlegen, die Obergrenze des Kontos ist auf 500.000,00€ festgelegt. Bei beiden Banken garantiert der österreichische Staat die Einlagen bis zu einer Obergrenze von 100.000,00€. Einen Zinssatz von 0,875% erhalten Sie bei der VakifBank. Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000,00€, während die Obergrenze bei 50.000,00€ liegt. Auch hier gewährleistet der österreichische Staat die Einlagensicherung bis zu einer Summe von 100.000,00€.

Gebundene Spareinlagen auf zinsen-vergleichen.at im August 2015

Bei den Spareinlagen, die für ein ganzes Jahr gebunden sind, das heißt, erst nach einem Jahr wieder abhebbar sind, sieht die Reihenfolge ganz anders aus. Spitzenreiter hier ist die Online-Plattform Lendico mit einem Zinssatz von 1,950%. Die Mindestsparsumme beträgt 5.001,00€ und die Obergrenze liegt bei 1.000.000,00€. Eine Einlagensicherung findet, da es sich um keine Bank handelt, nicht statt. Legt man dagegen das Geld nur 6 Monate an, so beträgt der Zinssatz nur 1,770%. Hier liegt die Mindestsparsumme bei 25,00€ und die Obergrenze bei 5.000,00€. Der Plattform Lendico folgt die J&T Banka. Diese garantiert einen Zinssatz von 1,600% ab einer verpflichtend anzulegenden Summe von 10.000,00€ bis zu einer Obergrenze von 100.000,00€. Das Angebot unterliegt der tschechischen Einlagensicherung. Der Spitzenreiter bei den täglich fälligen Sparzinsen, die MoneYou Bank, folgt bei den festgebundenen Spareinlagen erst auf Platz 4. Hier erhalten Sie 1,450% Zinsen auf Ihre Spareinlagen, die im Rahmen von 500,00€ bis 1.000.000,00€ liegen müssen. Die Einlagensicherung übernimmt der niederländische Staat bis zu einer Summe von 100.000,00€. Ebenfalls einen Zinssatz von 1,450% erhalten Sie bei der Sparanlage.at und der Bank Credit Agricole. Bei der Sparanlage.at müssen Sie hierfür eine Mindestsumme von 1.000,00€ und eine Höchstsumme von 1.000.000.000,00€ (1 Mrd.) anlegen. Eine Einlagensicherung findet, genauso we bei der Lendico, nicht statt, da beides keine Banken sind sondern alternative Anlagenplattformen und das Anlagerisiko dementsprechend höher zu bewerten ist (Merke: Je höher der Zinssatz, desto höher das Risiko – so ist die Regel). Bei der Bank Credit Agricole liegt die Anlegesumme zwischen 5.000,00€ und 500.000,00€. Die Einlagensicherung wird vom französischen Staat übernommen.

Sparzinsen für den aktuellen Monat August 2015 – wie sieht die Zinssituation in Austria aktuell aus?

Maßgeblich verantwortlich für die aktuell relativ niedrigen Sparzinsen ist die Zinspolitik der europäischen Zentralbank. Auf Grund des derzeit recht niedrigen Leitzinses bieten die Geschäftsbanken für das Anlegen von Kapital nur wenig Zins – jedoch gibt es vereinzelt hier und da ein paar gute Angebote. Zu unterscheiden ist bei den Geldanlagen natürlich in Tagesgeld, Festgeld und in alternative Geldanlagen. Tagesgeldkonten erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Zwar ist der Zins hier erfahrungsgemäß niedriger als bei den Fest- oder Alternativanlagen, jedoch ist das Geld hier sicher angelegt und auch jederzeit frei verfügbar. In einem unabhängigen Vergleich haben wir die aktuellen Topangebote Austrias in Bezug auf die Zinsangebote der Banken für Sie zusammengestellt. Wer in welchem Bereich die besten Angebote bietet, dass erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Tagesgeldvergleich August 2015 – wo gibt es aktuell das meiste Geld für das Tagesgeld?

Bei den Tagesgeldkonten bietet in diesem Monat die niederländische Moneyou-Bank mit insgesamt 1,200 Prozent Tagesgeldzins das beste Angebot – das Kapital unterliegt hier der niederländischen Einlagensicherung und es existieren keine Mindest- oder Höchstanlagebeträge, um den genannten Zinssatz zu erhalten. Ebenfalls gut stellt sich in diesem Bereich aber auch die österreichische Hello bank auf – hier werden dem Anleger aktuell immerhin 1,100 Prozent Verzinsung geboten. Jedoch erhält der Anleger diesen Zinssatz erst ab einer Mindesteinlage von 2.500 Euro. Auf Platz Drei landet in diesem Vergleich die niederländische Yapi Kredi mit auch sehr guten 1,000 Prozent auf das Tagesgeld – die Einlage wird hier von der niederländischen Einlagensicherung gegen Totalverlust geschützt.

Festgeldkonten mit 12, 24 und 60 Monaten Laufzeit im Vergleich – wo lauern hier Top-Angebote?

Bedeutend höhere Zinsen, die jedoch an eine geringere Flexibilität gebunden sind, gibt es hingegen bei den Festgeldkonten zu verbuchen. Hier sticht vor allem das Angebot der tschechischen J&T Banka a.s. mit sehr guten 1,600 Prozent Festgeldzins hervor. Den versprochenen Zinssatz erhält der Anleger jedoch erst ab einem Betrag von 10.000 Euro – gegen Verlust ist das Konto durch die tschechische Einlagensicherung geschützt. Aber auch die estnische Big Bank bietet in diesen Tagen reichlich viel Zins auf das Festangelegte – hier locken nicht nur 1,500 Prozent Zinsen sondern auch angenehme Bedingungen in Form eines sehr niedrigen Mindestanlagebetrags von nur 1.000 Euro. Bei den 24-monatigen Festgeldanlagen kann ebenfalls die tschechische J&T Banka a.s. mit satten 1,800 Prozent Festgeldzins punkten – hier gelten die gleichen Bedingungen wie bei der 12-monatigen Anlage. Überraschenderweise platziert sich hier jedoch die österreichische Santander Bank mit mehr als passablen 1,600 Prozent Zins auf Platz Zwei ein. Weder Mindest- noch Höchstanlagebeträge sowie eine Sicherung durch die österreichische Einlagensicherung sind gute Argumente für das Angebot der Santander Bank. Bei den Langzeitanlagen von 60 Monaten sind die höchsten Zinsen zu erwarten. Auch hier wieder die J&T Banka a.s. mit ausgezeichneten 2,250 Prozent Festgeldzins für die 5-jährige Geldanlage. Auch noch sehr gute 1,950 Prozent bietet hingegen die französische Credit Agricole – für diesen Zins müssen mindestens 5.000 Euro fest angelegt werden, das Geld ist zudem durch die französische Einlagensicherung abgesichert. Besonders zu empfehlen sind im Monat August 2015 also vor allem die Angebote der tschechischen J&T Banka a.s. – insofern der relativ hohe Mindestanlagebetrag erreicht wird.

Die Sparzinsen im Monat Juni 2015

Zinsen weiterhin auf historisch niedrigem Niveau

Die Frage, wann eine fundamentale Trendumkehr auf dem Zinsmarkt stattfindet, beschäftigt die Kreditnehmer genauso wie die Sparer. Traditionell folgenden die Sparzinsen jedoch erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand dieser Entwicklung. Und ob die Sparzinsen dem leichten Anstieg des Zinsniveau bei den Kreditzinsen im letzten Monaten folgen ist fraglich. Ob es bereits wieder bessere Angebote gibt und wo der Anleger diese findet, wird im Folgenden betrachtet. Generell bleibt zu bemerken, dass Anleger stets auf den Standort des Instituts achten sollten. Nur Banken mit Sitz in der Europäischen Union unterliegen einer gemeinschaftlichen Einlagesicherung, die im Extremfall auch staatlich abgesichert ist. Darüber hinaus gibt es auch Anbieter, die nicht als klassische Bank gemeldet sind und daher auch nicht unter die Einlagensicherung fallen.

Tagesgeldzinsen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau

Bei den Tagesgeldkonditionen hat sich im Vergleich zum Vormonat wenig getan. Im Gegenteil: Im Vergleich zum Top Angebot des Vormonats liegen die Spitzenrenditen auf täglich verfügbare Einlagen sogar noch etwas niedriger und zwar bei glatt 1%. Diesen Wert bieten derzeit die VakifBank, die Renault Bank direkt, die direktanlage.at, die DenizBank AG sowie die AutoBank. Weitere vergleichsweise gute Angebote folgen knapp darunter im Bereich von 0,9%, wie z.B. das der Santander der der LiveBank. Die Angebote der genannten Institute gelten nur zum Teil für eine Anlagesumme ab 1€. So gilt etwa das Angebot der direktanlage.at erst ab einem Betrag von 2500€.
In diesem Bereich ist in den nächsten Wochen und Monaten sicher noch mit einer gewissen Dynamik nach oben zu rechnen und es bleibt abzuwarten, wann sich die ersten Institute mit höheren Zinsätzen in Stellung bringen.

Kein Zinswachstum bei kurz- und mittelfristigen Anlagen

Auch bei den kurzfristigen Anlagen sowie bei den mittelfristig orientierten Geldanlagemöglichkeiten ist noch kein Trend nach oben zu erkennen. Wer sich für ein halbes Jahr von seinem Geld trennt, kann beim Spitzenreiter aber immerhin fast 2% einstreichen. Das Angebot von 1,95%, welches allerdings erst ab einem Betrag von 5001€ gilt, macht derzeit die in Deutschland gemeldete Lendico ihren Kunden. Allerdings fällt dieses Institut nicht unter die Einlagensicherung.
Weitere Angebote folgen bei 1,8% (J&T Banka) ab 10.000€, sowie noch einmal lendico mit 1,77% ab einem Sparbetrag von 25 €. Danach gibt es erst bei 1,45 wieder ein Angebot und zwar von der sparanlage.at (ebenfalls ohne Einlagesicherung) ab einem Guthaben von 2500€.
Fast identisch sieht das Angebot bei den einjährigen Anlageangeboten aus. Auch hier kommt das Top Angebot von Lendico (ohne Einlagensicherung) mit ebenfalls 1,95% ab 5001€.

Zinsen über 2% erst ab 2 Jahren möglich

In Bereich über 2% können die Anleger erst bei einer Dauer von 2 Jahren und mehr vorstoßen. Stattliche 2,28% bietet ebenfalls die Lendico Bank ab 5001€ bzw. 2,09 ab 25%. Auch die bereits erwähnt J&T Bank hat 2% ab 10.000€ im Angebot.
Mit einem längerfristigen Horizont sind sogar Renditen von über 3% möglich. Für eine Anlagedauer von 5 Jahren bietet ebenfalls Lendico 3,36% für 5001€ bzw. 3,18% für 25€ an.

Fazit der Sparzinsen im Juni 2015

Für die Sparer ist derzeit immer noch unklar, ob sich so langsam die schweren Zeiten dem Ende zuzuneigen. Insbesondere bei der Lendico gibt es bei mittel bis langfristiger Perspektive zwar recht ordentliche Zinsen. Allerdings muss der Anleger bei diesem Anbieter auf die Einlagensicherung verzichten.